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Martin Gruber

Schornsteinfegermeister



Gebäudeenergieberater  (HWK)
Ihr Partner für Umwelt, Energie & Sicherheit in Weißenburg und Umgebung

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Rauchmelder sind Lebensretter.
Für ein sicheres Zuhause.

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Raumelderpflicht in Bayern

Rauchmelder Gesetz seit 1.1.2013

- in Wohnungen von Neubauten oder genehmigungspflichtigen Umbauten für Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen

- Nachrüstpflicht für bereits bestehende Wohnungen bis 31. Dezember 2017

- Bayerische Bauordnung Art. 46 Abs. 4 BayBO

Wie gefährlich ist Rauch?
Nahezu 90% aller Brandopfer sind Rauchopfer. Auch ein Großteil materieller Schäden entsteht durch Rauch. Ein Wohnungsbrand kann jeden treffen. Rauch breitet sich in Sekundenschnelle in der Wohnung aus und wird zur tödlichen Gefahr. Wenn Sie schlafen, wachen Sie nicht einmal mehr auf.

Nach ein bis zwei Minuten kann eine Rauchvergiftung bereits tödlich sein. Innerhalb weniger Sekunden kann ein Brand bereits außer Kontrolle geraten. Ein Wohnraum kann innerhalb von 5 Minuten komplett ausgebrannt sein.


Wie funktionieren Rauchmelder?
Rauchmelder arbeiten auf optischer Basis nach dem Streulichtprinzip. Bei Raucheintritt in das Gehäuse des Melders wird ein Lichtstrahl auf eine Fotozelle umgelenkt und der akustische Alarm ausgelöst.

Wie viele Rauchmelder werden benötigt?
Auf jeder Etage sollte sich mindestens ein Rauchmelder an zentraler Stelle befinden, beispielsweise im Flur. Weitere Melder gehören in jedes Schlaf- und Kinderzimmer sowie in den Keller und auf den Dachboden. Um einen optimalen Schutz zu erreichen, bieten sich zusätzliche Melder im Wohnzimmer und im Arbeitszimmer an.
In Küchen und Bädern sollten besondere Rauchmelder zum Einsatz kommen, um Fehlalarme durch andere Dämpfe zu vermeiden. Die Alarmsignale eines Rauchmelders müssen überall deutlich zu hören sein. Rauchmelder sollten mittig an der Decke eines Raumes befestigt werden.


Was sollten Sie zusätzlich beachten?
Stellen Sie sicher, dass Ihre Rauchmelder im Falle eines Brandes tatsächlich funktionieren. Kontrollieren Sie sie mindestens monatlich mit der Prüftaste. Rauchmelder dürfen nicht übermalt, verdeckt oder beklebt werden.

Qualitativ hochwertige Rauchmelder sind mit entsprechenden Bedienungshinweisen versehen. Bei schwacher Batterie gibt der Rauchmelder ein akustisches Signal, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass die Batterien gewechselt werden müssen. Verwenden Sie Batterien mit langer Lebensdauer. Verbrauchte Batterien müssen unverzüglich ersetzt werden.


Wie können Sie den Schutz optimieren?
Verwenden Sie Melder, die Sie miteinander vernetzen können. Im Ernstfall ertönen dann an allen miteinander vernetzten Meldern die akustischen Signale, wenn ein Rauchmelder anschlägt.


Worauf sollte man beim Kauf achten?
Die Rauchmelder müssen der europaweiten Norm DIN EN 14604 entsprechen. Wichtig sind dabei folgende Merkmale:
- optisches bzw. fotoelektrisches Detektionsverfahren
- akustische Meldung bei schwacher Batterie
- CE- und GS-Zeichen
- Rauchmelder mit 10 Jahres Batterie
- Testknopf zur manuellen Prüfung der Funktionsbereitschaft
- Vernetzung mit weiteren Rauchmeldern (DIN 14676)
- spezielle Rauchmelder für Gehörlose



Rauchmelder nachrüsten und richtige Position beachten
Auch die richtige Position des Rauchmelders ist im Brandfall entscheidend. Ein Gerät sollte jeweils in Schlaf- und Kinderzimmern und auch in Fluren waagerecht an der Decke befestigt werden, denn Rauch steigt nach oben und sammelt sich dort zuerst. Empfohlen wird eine Montage in der Zimmermitte mit einem Mindestabstand von 50 Zentimetern zu Wänden. Da Zugluft die Raucherkennung beeinträchtigen kann, sollte ein Rauchmelder nicht in der Nähe von Luftschächten befestigt werden.

Viele Wohnungsgesellschaften und Vermieter geben diese Aufgabe lieber komplett an externe Dienstleister ab. 

Wir überprüfen und dokumentieren regelmäßig die Betriebsbereitschaft der Rauchmelder.

Wichtig: Eine jährliche Wartung ist Pflicht!


 

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